Italien

Unentdecktes Sizilien: Liparische Inseln – Michelin Gourmetchef Tour

Unentdecktes Sizilien: Liparische Inseln – Michelin Gourmetchef Tour

Erleben Sie die unentdeckten Juwelen Siziliens: Unmittelbar vor der Nordküste Siziliens in lieblichem Klima gelegen bieten die liparischen Inseln einsame Buchten und authentisches Süditalien.

  • Portorosa, Vulcano, Panarea, Stromboli, Salina, Lipari, Portorosa
  • 6 Übernachtungen in einer luxuriösen Doppelkabine oder Masterkabine mit vielen Annehmlichkeiten
  • Vollpension mit samadhis köstlicher, ewig junger Wellness-Küche, Begrüßungssekt, lokalen Weinen, Softdrinks, Wasser, Cocktails, Longdrinks und Mocktails von unserer Speisekarte.
  • 3 Gourmet Dinner bei Michelin Küchenchefs
  • Wasserspielzeug und Schnorchel-/Tauchausrüstung
  • GEM-Service (Guest-Experience-Management) durch samadhis erfahrene Crew, Beibootdienstleistungen unterwegs



Reiseplan

Tag 1:: Einschiffung in Portorosa (Transfer vom Flughafen Catania oder Hotel möglich), Empfang an Bord, Segeln nach Vulcano, Besuch des Kraters
Tag 2:: Segeln nach Panarea, Besuch der bezaubernden Insel und Island Hopping zu den unbewohnten Eilanden um Panarea
Tag 3:: Segeln nach Stromboli, Besuch des berühmten aktiven Vulkans
Tag 4:: Segeln nach Salina, Besuch der traumhaften Bucht Pollara
Tag 5:: Segeln nach Lipari, Wanderung zum Aussichtspunkt Belvedere und Segeltörn entlang der Küste
Tag 6:: Segeln nach Portorosa, Abschied. Sie können einige Tage hinzufügen, um das bezaubernde Sizilien zu erkunden. (Transfer zum Hotel oder zum Flughafen ist möglich.)

März April Mai Juni Juli Aug Sept Okt Nov
18° 21° 23° 27° 30° 31° 29° 25° 21°
15° 15° 18° 21° 24° 26° 24° 22° 20°

Ziele

Besuchen Sie das bizarre Vulcano, den Promihotspot Panarea, den aktiven Vulkan Stromboli, das leuchtend grüne Salina, das quirlige Lipari und beschließen Sie Ihre Reise im charmanten Yachthafen Portorosa.

Tag 1

Vulcano

Vulcano ist die südlichste der Liparischen Inseln. Wegen ihrer warmen Schwefelquellen und ihrer Lage ist sie erster Anlaufpunkt für die meisten Besucher des Archipels. Vom Festland um Milazzo kommend erreicht man Vulcano als erste Insel. Von der Hauptinsel Lipari ist sie durch eine 700 m breite Meeresenge getrennt.

Der Vulkan brach letztmals 1889 aus und wurde nach dem römischen Gott des Feuers, Vulcanus, benannt, der dort eine seiner Schmieden betrieben haben soll. ER wurde damit Namensgeber für alle Vulkane weltweit. Die Insel ist umgeben von brodelnden Fumarolen. Der Vulkan verdankt seine Beliebtheit dem Schwefelschlamm, dessen heute noch bekannte heilsame Wirkung durch Schlammbäder bereits bei den Römern gerühmt wurde. Überragt werden die warmen Quellen von dem dampfenden Krater.

Bei der Ankunft mit einer Fähre am östlichen Hafen Porto di Levante sieht man rechts von der Mole die kleine Anhöhe des Faraglione di Levante. Von dort hat man einen herrlichen Blick über den See mit den Schwefelschlammbädern und Vulcanello, ein kleiner Vulkanberg (123 m) mit zwei erloschenen Kratern.

Der Vulkan  ist ohne Zweifel die Hauptattraktion der Insel.  In einer guten Stunde kann man die Wanderung hoch zum Gran Cratere bewältigen und hautnah erleben wie aktiv der seit dem letzten großen Ausbruch 1888 schlummernde Vulkan noch ist.

Die Fumarolen  sind Rauchstellen aus den Schwefelschwaden ziehen. Hier ist Abstand halten eine gute Empfehlung. Die Gesteinsfarben und der Rauch vor dem tiefblauen Meer bieten eine faszinierende Kulisse.

La Fascia di fanghi bieten für ein kleines Eintrittsgeld Bäder im heilsamen Schlamm. Das Bad im Schlamm gilt seit der Römerzeit als heilsam für viele Erkrankungen.

Spiaggia dell‘ Asino  traumhafter schwarzer Strand

Spiaggia delle Fumerole  schöner schwarzer Strand mit durch die Fumerole erwärmtem Wasser

Wo kann man essen gehen

Ristorante La Forgia Maurizio Strada Provinciale, 45, 98050 Vulcano. Maurizio und sein Team servieren hervorragende frische Meeresfrüchte und Fisch.

Ficodindia Pane Cunzato e Sapori Eoliani Via Anna Magnani, Isola Pedonale, 98050 Vulcano. Einfaches aber gutes süditalienisches Restaurant.

Il Gelato di Antonio Via Provinciale 41, 98050 Vulcano. Beste Adresse für erstklassiges hausgemachtes Eis

Tag 2

Panarea

Panarea ist die kleinste der bewohnten Liparischen Inseln. Sie misst gerade einmal 2,5 mal 1,8 Kilometer und hat trotz oder vielleicht gerade dank dieser geringen Größe den Status der „VIP-Insel“ erlangt.

Im Sommer gesellen sich zu den 300 Inselbewohnern Mitglieder des internationalen Jetsets mit Namen wie Bulgari, Visconti oder Borghese ebenso wie europäischer Adel oder Stars wie Uma Thurman, Antonio Banderas Beyoncé und Jay Z, Prinzessin Caroline, Naomi Campbell und Kate Moss. Auch viele Mega-Yachten ankern in den Buchten, um den Boheme-Chic der Insel zu erleben.

Allem Jetset zum Trotz ist die Insel ein geheimnisvoller und gleichzeitig bodenständiger Ort geblieben, an dem nicht viel passiert und die einfachen Freuden regieren.

Panareas einmalige Atmosphäre und die zauberhafte Einsamkeit zog Touristen erstmals in den 1950er Jahren an. Seit der Eröffnung des Hotel Raya in den 60er Jahren, das sich nicht luxuriös aber angesagt zeigen wollte, hat die Insel einen Ruf als Feierlocation und Alternative zum mondänen Capri. Heute noch kann man im Raya die Nacht in der hoteleigenen Open-Air-Disco mit Meerblick durchtanzen. Diejenigen, die sich nach etwas mehr Ruhe und Frieden sehnen, finden im Norden bzw. Süden von San Pietro die Dörfer Ditella und Drauto. Wenn dort der stille Abend in die Nacht übergeht, können die glücklichen Bewohner auf das Wasser blicken und beobachten, wie der Stromboli leuchtendes Magma in den Nachthimmel schießt.

In dem östlichen Drittel von Panarea befinden sich die wenigen Wohnorte, während man in den anderen zwei Dritteln grüne Hügel, terrassenförmig angelegten Landbau und Vulkanformationen vorfindet.

San Pietro Centro ist ein malerisches Labyrinth aus weiß getünchten Straßen, in denen die meisten Restaurants, Bars und Geschäfte der Insel liegen. Da die Insel so klein ist, kann man so ziemlich jeden Fleck zu Fuß erreichen.

Punta del Corvo – Eine Wanderung auf den Gipfel des mit 421 m höchsten Punkt der Insel, lohnt sich schon allein wegen der wunderbaren Aussicht auf das gesamte liparische Archipel.

Cala Junco ist der südlichste Punkt der Insel, eine Bucht mit Kieselsteinen und kristallklarem Wasser.

Punta Milazzese liegt östlich hiervon und bietet einen wunderschönen Kieselstrand und kleine Anhöhen mit Überresten eines Dorfes aus der Bronzezeit.

Cala dei Zimmari etwas nördlicher ist der einzige Sandstrand der Insel.

Die Spiaffia della Calcara im Nordosten von Panarea direkt südlich des kleinen Dörfchens Ditella ist ein einmaliger Strand, der eine magische Aussicht auf den Stromboli und rauchende, schwefelhaltige Fumarole und heiße Unterwasserquellen bietet.

Cala Bianca im Westen ist ein kleiner Strand, der durch Klippen und einen eingestürzten Vulkankrater gebildet wird.

An Panareas Ostküste bieten die Inselchen Dattilo, Lisca Bianca, Basiluzzo, Lisca Nera und Bottaro wundervolle versteckte Buchten. Alle Orte sind ausgezeichnet zum Schnorcheln und Tauchen geeignet.

Wo kann man essen gehen

Hycesia via San Pietro, 98055 Panarea. Das exklusive Restaurant bietet hervorragende modern interpretierte lokale Küche. Der Weinkeller ist außerordentlich gut ausgestattet. Man speist in angenehm schickem Ambiente. Empfohlen vom Michelin Guide.

Ristorante O’Palmo Via San Pietro 8, 98055 Panarea. Ausgezeichnetes Restaurant mit hervorragendem Fisch und Meeresfrüchten sowie einer sehr guten Weinkarte

Le Delizie Di Nonna Pasqualina Via San Pietro | Da Francesco, 98050 Panarea. Traditionelle solide äolische Kost wird mit nettem Blick auf den kleinen Hafen serviert.

Tag 3

Stromboli

Die Insel Stromboli besteht vollständig aus dem knapp 3000 m hohen gleichnamigen Vulkan, von dem etwa 900 m aus dem Meer ragen. Der Stromboli ist einer der wenigen aktiven Vulkane und zeigt eine nahezu ununterbrochen kontinuierliche Ausbruchstätigkeit mit meist mehreren Ausbrüchen pro Stunde. In der Antike diente er Seefahrern zur Orientierung.

Die Insel hat nur eine sehr geringe Größe von 12,6 km² und sie spektakulärste Sehenswürdigkeit ist der Vulkan selbst. Daneben erlebt man wegen der Abgeschiedenheit und geringen touristischen Erschließung ein sehr ursprüngliches Ziel und aufgrund der vulkanischen Natur in weiten Teilen eine wilde, unbewirtschaftete Landschaft.

Reisende, die das Beschauliche schätzen, finden hier ein sehr attraktives Ziel. Die wunderschönen  Strände der Insel aus feinem schwarzen Lavasand laden zu entspanntem Schwimmen und Tauchen ein.

Auf der Insel gibt es lediglich zwei Dörfer: Der größere Hauptort Stromboli hat rund 500 dauerhaft dort lebende Einwohner. Er liegt im Nordosten der Insel und besteht aus den zusammenhängenden Ortsteilen Piscità , Ficogrande, San Bartolo, San Vicenzo und Scari. Er ist der Anlaufpunkt der Fähren und es gibt Einkaufsmöglichkeiten, Restaurants und kleine Hotels.

Das kleine, abgelegene Ginostra ist ein Fischerdorf im Südwesten mit ca 20 Einwohnern, das aufgrund der Abgeschiedenheit, kaum von Touristen besucht wird.

Der Vulkan – Die aktiven Krater des Stromboli befinden sich in etwa 700 m Höhe nordwestlich des Gipfels. Der Gipfel liegt noch etwa 200 m höher und in 500 Meter Entfernung. Bei normaler Aktivität stößt der Vulkan regelmäßig zwei- bis dreihundert Meter hohe Lava-Fontainen aus, so dass man vom Gipfel einen vergleichsweise gefahrlosen Blick auf die Ausbruchstätigkeit werfen kann. Der Zugang ist limitiert.

Die Sciara del Fuoco – ist der Hang unterhalb der Ausbruchsstellen, auf dem die Lavabrocken hinabrutschen und zischend ins Meer stürzen. Sie ist aufgrund der regelmäßigen Aktivität des Vulkans nicht begehbar und nur vom Meer aus zu besichtigen.

Strombolicchio ist die unbewohnte winzige Schwesterinsel von Stromboli. Sie liegt 2 Kilometer nordöstlich vor Stromboli und ist nur per Boot erreichbar.

Wo kann man essen gehen

Punta Lena Via monsignor Di Mattina 8, località Ficogrande, 98055 Stromboli. Unter einer Pergola wird regional inspirierte Fischküche mit einem sensationellen Blick auf das Meer und auf die Insel Strombolicchio serviert. Wundervolle Location. Empfohlen vom Michelin Guide.

Tag 4

Salina

Die  Insel Salina ist eine der grünsten der Liparischen Inseln. Dort angesiedelt und teils auch verfilmt feierte „Il Postino“ gewaltige internationale Erfolge.

Salina ist eine grüne und fruchtbare Insel mit ungefähr 2.500 Einwohnern. Sie ist Heimat von ca 400 Arten von Pflanzen und wird topografisch von den zwei inaktiven Vulkanen, Monte Fossa delle Felci und Monte dei Porri, dominiert. Mit 965 und 860 Metern Höhe über dem Meeresspiegel sind diese kegelförmigen Berge hervorragend zum Wandern geeignet und bieten in den heißen Sommerwochen eine willkommene Zuflucht mit herrlichen Ausblicken.

Salina ist gastronomisch am meisten für seinen Fisch, Kapern und einen süßen Dessertwein, den Malvasia delle Lipari. Kapern sind eine Hauptzutat in den meisten Regionalgerichten; sie verleihen Fischgerichten eine gewisse Würze und werden in den Rezepten oft zusammen mit Sardellen und Oliven verwendet. Herkömmlicherweise wurden die Kapern im Salz, das aus dem kleinen südlich der Stadt Santa Marina gelegenen Salzsees gewonnen wird konserviert. Übrigens ist dieser Namenspate der Insel – Salina.

Das umliegende Meer ist schlichtweg atemberaubend und eine Bucht bezaubernder als die andere.

Viele der Strände sind aus Kieseln, nicht aus Sand und das Wasser ist kristallklar und beheimatet eine Vielzahl an Meeresbewohnern, Pflanzen, Höhlen und Unterwasser-Vulkankrater. Die Bucht bei Pollara (wo übrigens mehrere Szenen von Il Postino gefilmt wurden) ist eine der schönsten der Liparischen Inseln.

Was ist los und was tun in Salina?

Die Saline von Lingua liegt 3 km südlich von Santa Marina Der kleine Leuchtturm hier ist schon fast eine Ruine und man fragt sich, ob der zur Salzgewinnung angelegte kleine See noch seine Aufgabe erfüllt.

Capo Faro liegt auf dem Weg weiter nach Santa Marina. Bis ins vorige Jahrhundert hausten noch Fischerfamilien in den winzigen Lehmhäuschen.  Der Ort gibt einen Eindruck wie unglaublich einfach das Leben hier noch vor kurzer Zeit war.

Pollara ist ein auseinandergebrochener Vulkan, dessen gesamte Westflanke ins Meer abgerutscht ist. Der Ort liegt mitten im Krater des Monte dei Porri und ist einer jener malerischen Küstenorte, in denen die Zeit stehengeblieben scheint. Zitrusfrüchte, Kapern und Malvasia werden hier großflächig angebaut.  Hoch über dem Tal thront eine Festung.

Der Monte Fossa delle Felci, der eine der beiden Vulkankegel, misst 965 m über dem Meeresspiegel und überragt damit den Stromboli. Den Wald auf seinen Flanken durchzieht ein Wegenetz das zu wundervollen Wanderungen einlädt.

Wo kann man essen gehen

Signum via Scalo 15, località Malfa, 98050 Malfa. Eine reizvolle Pergola mit einer charakteristischen Terrasse, schönen Majolika-Fliesen und den typischen Farben der Äolischen Inseln bilden die perfekte Kulisse für eine köstliche Küche, die die Fähigkeit des Küchenchefs demonstriert, traditionelle Rezepte der Region mit Fantasie und originellem Flair zu interpretieren. Es gibt auch eine sehr gute Weinkarte, die einige der weniger bekannten, aber exzellenten Weine der Insel beinhaltet. 1 Michelin Stern.

Nni Lausta via Risorgimento 188, località Santa Marina Salina, 98050 Santa Marina Salina. Fisch spielt hier die Hauptrolle – der authentische traditionelle Geschmack der äolischen Küche  wird mit Fantasie und Innovation von einem dynamischen Management interpretiert. Empfohlen vom Michelin Guide.

Tag 5

Lipari

Lipari ist die größte der sieben bewohnten Liparischen Inseln. Kristallklares Wasser geht über in grüne Hügellandschaft und die uralten Befestigungsmauern der Stadt Lipari, die sich schützend über ihre beiden Häfen erheben.

Die Griechen trafen Anfang des 6. Jahrhundert v. Chr. ein und blieben mehrere Jahrhunderte. Im 4. Jahrhundert v. Chr. wurde die Insel zu einem strategischen Bündnispartner von Dionysios, dem einflussreichen Tyrannen von Syrakus. Anschließend wuchs der römische Einfluss und Lipari wurde zu einem Urlaubsort für reiche Römer auf der Suche nach Ruhe und Erholung.

Es vergingen mehrere Jahrhunderte in relativer Verborgenheit, in denen Lipari dem allgemeinen Auf und Ab der Geschichte Siziliens folgte bis 1544 Barbarossa, als ein osmanische Admiral Lipari angriff und die gesamte Bevölkerung versklavte. Karl V, der aragonische Kaiser des Heiligen Römischen Reiches, eroberte die Insel schnell zurück. Er erbaute beeindruckende Befestigungsmauern, um die Stadt so vor neuen Einfällen zu schützen. Diese Mauern sind es, die heute die Burg der Stadt Lipari, die Kathedrale und das erstklassige internationale archäologische Museum umgeben.

Mittelpunkt der Stadt Lipari ist der mit Cafés, Bars und Restaurants gesäumte Corso Vittorio Emanuele II, der die beiden Häfen von Norden bis Süden miteinander verbindet – Marina Lunga, wo Tragflächenboote und Fähren anlegen, und Marina Corta, der malerische alte Hafen.

Hoch über der Stadt und umgeben von den Befestigungsmauern aus dem 16. Jahrhundert liegen die Burg, das archäologische Museum, die Kathedrale San Bartolomeo, altertümliche griechische Ruinen und einige Panorama-Aussichtspunkte. Ein Stadtrundgang bietet zahlreiche Entdeckungen und in den Sommermonaten eine lebendige Atmosphäre.

Marina Corta, der malerische alte Hafen bietet von seiner Piazza den Blick auf die schaukelnden Fischerboote, die Seefahrerkirche Anime del Purgatorio und das Meer.

Canneto ist ein malerisches Fischerdorf mit einem langen Kieselstrand und vielen Strandbädern.

Die alten Bimssteinbrüche liegen weiter entlang der Küste, vorbei an einigen Buchten mit Kiesstränden. Ihr strahlend weißes Gestein dem Meer verleiht seine beinahe überirdisch türkise Farbe. Schwimmen oder schnorcheln ist hier ein unvergessliches Erlebnis.

Der Lavasteinstrand von Acquacalda  an der Nordküste der Insel verdankt seinen Namen den heißen Vulkanquellen, die bereits in der Antike Besucher anzogen.

Wo kann man essen gehen

Il Cappero località Vulcanello, 98055 Lipari. Ausgezeichnete mediterrane Küche mit einer modernen Note, die von einem für seinen fantasievollen Stil bekannten Küchenchef kreiert wurde. Er verwendet sorgfältig ausgewählte Zutaten und gibt den lokalen Spezialitäten Hinweise auf seine Heimat Ischia. Über das Meer hinausragend, ist dies der einzige Ort auf den Äolischen Inseln, von dem aus alle Inseln zu sehen sind. 1 Michelin Stern

Trattoria del Vicolo vico Ulisse 17, 98055 Lipari-Eolie. Dieses Restaurant, das seit fast 50 Jahren die Piazza überblickt,  hat seine freundliche, schnörkellose Atmosphäre bewahrt. Die Wände sind mit Gemälden des Küchenchefs dekoriert, der regionale gastronomische Kreationen serviert, die mit einer zeitgenössischen Note neu interpretiert werden. Empfohlen vom Michelin Guide.

Tag 6

Milazzo

Von Portorosa aus erreicht man das Städtchen Milazzo. Vom Hafen führt der Lungomare Garibaldi der Ostküste des Capo Milazzo entlang, bunte Fischerboote und die Fischer bei der Arbeit gehören ins typische Bild eines sizilianischen Hafenstädtchens.

Die Küstenstrasse führt als Via Francessco Crispi dem Hafen entlang nach Norden, bei der Chiesa di San Giacomo führt die verkehrsbefreite Via Giacomo Medici entlang sehenswerter Palazzi ins Zentrum der Unterstadt.

Der Duomo antico (alte Dom) liegt im Festungsbereich der „Città murata“, in der Nähe liegt auch das ehemalige  Monastero delle Benedittine, ein Benediktinerkloster.

Über einen Weg auf der Bergflanke erreicht man vorbei an den Resten des Fortino Castriciani die  Chiesa dell‘ Immacolata aus dem 17. Jahrhundert, von deren Terrasse aus man einen schönen Überblick über die Unterstadt hat.

Im Bereich des Kastells, der sogenannten Città murata, hatten schon in der Antike Wehrbauten gestanden. Auch wenn das Castello als Torre Saracena bezeichnet wird, stammt es wahrscheinlich aus der Zeit der Normannen; unter Friedrich II von Hohenstaufen erhielt die Festung ihr heutiges Aussehen.

Entlang der Westküste unter dem Kastell verläuft die Via Grotta Polifemo, die aus der Mythologie bekannte Grotte des Polyphem soll sich hier an der Westküste des Capo Milazzo befunden haben.

Die Chiesa San Francesco di Paola mit ihrer imposanten Freitreppe ist im Barockstil erbaut, sie liegt an der gepflasterten Salita San Francesco.

Die Chiesa Santa Maria Maggiora liegt am Lungomare Garibaldi, das Innere ist mit Fresken im Rokokostil geschmückt, die klassizistische Fassade stammt aus dem 19. Jh., der Campanile fiel dem Erdbeben von 1908 zum Opfer.

Der Bau des Duomo di San Stefano wurde um 1930/50 ausgeführt, die von außen schlichte Kirche ist mit Gemälden aus dem alten Dom geschmückt: zwei Gemälde des Heiligen Petrus und Paulus stammen von Antonello De Saliba aus der Schule von Antonello di Messina aus dem 16. Jh., die Statue des Stadtpatrons Sant Stefano aus dem 19. Jh. wird alljährlich in einer Prozession Anfang September durch die Stadt getragen.

Der Palazzo dei Marchesi D’Amico am Lungomare Garibaldi ist mit Fresken und Stuckdecken geschmückt, heute ist dort die Bibliothek untergebracht.

Der Palazzo del Governatore ist renovierungsbedürftig; in dem aus dem 16. Jh. stammenden Gebäude haben verschiedene Persönlichkeiten übernachtet, nach Erdbebenschäden 1831 ist das Gebäude nicht mehr bewohnbar.

Die Villa Vaccarino aus dem Jahre 1930 ist heute Gerichtssitz, der Jugendstil-Park ist zu den Öffnungszeiten öffentlich zugänglich.

An der Via G. Impallomeni liegt das Antiquarium mit einer Ausstellung archäologischer Funde von Ausgrabungen im Stadtgebiet.

Wo kann man essen gehen

Doppio Gusto via Luigi Rizzo 1/2, 98057 Milazzo. Fischspezialitäten stehen auf der Speisekarte dieses eleganten, modernen Restaurants mit freundlichem, informellem Service. Gute Auswahl an Weinen, auch im Glas erhältlich. Empfohlen vom Michelin Guide.

Marina del Nettuno viale della Libertà-Batteria Masotto, Messina. Wie der Name vermuten lässt, befindet sich dieses Restaurant mit Lounge-Bar direkt am Bootsanleger des Yachting Club Messina. Elegantes und minimalistisches Dekor sowie kreative Küche mit Fokus auf Fischgerichte. Empfohlen vom Michelin Guide.

Aktivitäten

Segeln Sie mit einer außergewöhnlichen Yacht, beginnen Sie Ihren Tag mit Bodywork und schnorcheln Sie an den schönsten Riffen.

Crew

Unser charmantes Team und unsere erfahrene Crew begleitet Sie auf Ihrer einzigartigen Reise mit samadhi.

Alex Rush
Kapitän an Bord des samadhi Ocean Resorts

Vom Chinesischen Meer bis zum Atlantik verfügt Alex über mehr als 10 Jahre Berufserfahrung und ist über 70.000 Meilen gesegelt. „Ich bin für das Wasser geboren. Ich habe Ehrfurcht vor seine Schönheit, seinem Frieden und dem ganzen Leben darin.“ Alex liebt Tauchen und Windsurfen, vor allem aber das Segeln. „Das Meer ist meine Heimat“, sagt er, „und ich fühle mich sehr verantwortlich, es zu erhalten“. Von der Rettung von Meeresschildkröten bis hin zur Strandsäuberung engagiert sich Alex für die Säuberung der wilden Welt darunter.

Kate Wernett
Köchin an Bord des samadhi Ocean Resorts

Als Köchin glaubt Kate, dass Essen eine sichtbare Darstellung von Kunst, Kultur und Werten ist. Hinter den ernährungsphysiologischen Vorteilen jedes Tellers, den sie serviert, verbirgt sich eine Vielzahl von Vorteilen, von der Unterstützung Kooperativen bis hin zur Unterstützung nachhaltiger Anbausysteme. Bevor sie ihre Kochfähigkeiten in die Yachtwelt einbrachte, gewann Kate ein tiefes Verständnis für die Beziehung zwischen Nachhaltigkeit und der Welt, in der wir leben. Sie hat einen B.S. in Sustainable Business, einen B.A. in Environmental Management und einen B.A. in Renewable Energy & Sustainable Design erworben. Als Chefkoch für samadhi ist sie in der Lage, ihre Liebe zum Segeln, ihre Leidenschaft fürs Kochen und ihren Wunsch, unsere Welt zu einem nachhaltigeren Lebensraum zu machen, zu verbinden.

David Ban
Steward und Yogalehrer an Bord des samadhi Ocean Resorts

Während seines Studiums der Betriebswirtschaftslehre in Budapest und Berlin lernte David Yoga kennen und praktiziert seitdem regelmäßig nicht nur die physischen Asanas, sondern auch die mentale Einstellung des Yogas. Er arbeitete in Ungarn und Deutschland die meiste Zeit mit diplomatischem oder NGO-Hintergrund. Er hat einen Bachelor of International Economy and Business Specialization in Economic Diplomacy und einen Master of International Economy and Business. Auf samadhi teilt er gerne seine große Yoga-Erfahrung mit den Gästen.

Kabinen

Genießen Sie unsere modernen, hochwertigen und aus feinsten Materialien gefertigten 5-Sterne-Luxuskabinen. Fühlen Sie sich wie zu Hause!

Superior-Kabine

Die Superior-Kabinen befinden sich in den Rümpfen. Gäste genießen die moderne und elegante Kabinenausstattung, die mit natürlichen Materialien und Holzelementen gestaltet wurde. Sie verfügen über ein geschmackvoll gestaltetes eigenes Bad und luxuriöse organische Ausstattung.

Wichtigste Fakten

  • Luxuriöse Kabine mit
  • Direktem Meerblick aus der Kabine
  • Bad en suite
  • Regendusche
  • Direktem Zugang zum Salon und Hauptdeck

Ausstattung

  • Luxuriöse Bio-Kosmetik
  • Haartrockner
  • GEM-Service (Guest Experience Manager)
  • Kostenlosem Wi-Fi (je nach Verfügbarkeit)
  • 32 Zoll LCD-Fernseher
  • SONOS-Soundsystem

Unsere köstliche Vollpension umfasst

  • Tägliches Frühstückbuffet
  • Leckeres Mittagessen und dreigängiges Abendessen
  • Vormittags- und Nachmittagssnacks
  • Wasser, Kaffee, Tee und Erfrischungsgetränke den ganzen Tag lang
  • Lokale und internationale Getränke, Longdrinks, Mocktails und Cocktails

Master-Kabine

Die Master-Kabine befindet sich im Rumpf. Die Gäste genießen eine sehr geräumige Kabine mit moderner und eleganter Kabinenausstattung, einen begehbaren Kleiderschrank und einen Schreibtisch mit einem bequemen Stuhl. Sie verfügt über ein geschmackvoll gestaltetes eigenes Bad und luxuriöse organische Ausstattung.

Wichtigste Fakten

  • Luxuriöse Kabine mit
  • Direktem Meerblick aus der Kabine
  • Bad en suite
  • Regendusche
  • Direktem Zugang zum Salon und Hauptdeck

Ausstattung

  • Luxuriöse Bio-Kosmetik
  • Haartrockner
  • GEM-Service (Guest Experience Manager)
  • Kostenlosem Wi-Fi (je nach Verfügbarkeit)
  • 32 Zoll LCD-Fernseher
  • SONOS-Soundsystem

Unsere köstliche Vollpension umfasst

  • Tägliches Frühstückbuffet
  • Leckeres Mittagessen und dreigängiges Abendessen
  • Vormittags- und Nachmittagssnacks
  • Wasser, Kaffee, Tee und Erfrischungsgetränke den ganzen Tag lang
  • Lokale und internationale Getränke, Longdrinks, Mocktails und Cocktails

Kulinarik

Unsere Speisekarte bietet eine kreative, verjüngende Küche auf der Basis von frischem Gemüse, hausgemachten Köstlichkeiten und Meeresfrüchten.

Zusätzliche Reisen